AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kölner Stadtführung
 § 1 Vertragsabschluss
 
Die schriftliche, fernmündliche oder elektronische Reiseanmeldung des Kunden gegenüber dem Veranstalter stellt das Angebot auf den Abschluss eines verbindlichen Vertrages dar.
 
Der Vertrag kommt zustande, indem der Veranstalter dem Kunden eine schriftliche Buchungsbestätigung auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen schriftlich (dabei gilt auch die Textform gemäß § 126b BGB in Form einer E-Mail) bestätigt.
§ 2 Leistungsumfang
1. Die vertragliche Leistung ergibt sich aus der unter
 
www.koelner-stadtfuehrung.de
 
abrufbaren Leistungsbeschreibung sowie den in der Buchungsbestätigung ggf. zusätzlich aufgeführten Leistungen. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen verändern, bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung.
 2. Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, eine Änderung der Angaben zu erklären, wenn es unumgängliche Gründe erforderlich machen. Der Gesamtumfang und wesentliche Zuschnitt der vertraglichen Leistung darf nicht beeinträchtigt werden. Der Kunde wird vom Veranstalter umgehend darüber informiert.
§ 3 Nicht in Anspruch genommene Leistungen
 
Nimmt der Kunde einzelne Bestandteile aus dem vereinbarten Leistungskatalog nach Antritt der Reise beispielsweise wegen vorzeitiger Rückreise oder aus anderen Gründen nicht oder nicht vollständig in Anspruch, so hat er keinen Anspruch auf Erstattung bzw. Ermäßigung des Preises.
§ 4 Stornierung
1. Der Kunde hat ein Recht, vom Vertrag zurücktreten. Ein kostenfreier Rücktritt ist bis zum 5. Tag vor der vereinbarten Vertragsleistung möglich. Der Rücktritt wird an dem Tag wirksam, an dem er beim Veranstalter eingeht. Die Rücktrittserklärung bedarf der Schriftform gemäß § 126 BGB.
 
Der Veranstalter behält sich dabei ausdrücklich vor, die Leistungen, die bereits im Auftrag des Kunden erbracht worden sind, dem Kunden in Rechnung zu stellen.
 2. Sofern der Kunde nach dem 5. Tag vor der vereinbarten Vertragsleistung zurücktritt, fällt nach Ablauf dieses Zeitpunkts eine Rücktrittsgebühr in Höhe von 25 % des vereinbarten Honorars an.
 3. Bei Nichtinanspruchnahme einer vereinbarten Führung/Reiseleitung, wird dem Kunden ein Ausfallhonorar in voller Höhe des vereinbarten Honorars in Rechnung gestellt, sofern der Kunde nicht mindestens drei Kalendertage vor dem vereinbarten Termin die vereinbarte Leistung schriftlich storniert.
§ 5 Aufhebung des Vertrages
 
Wird die Führung/ Reiseleitung infolge höherer Gewalt, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht vorhersehbar war, erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, kann sowohl der Veranstalter als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Im Falle der Kündigung kann der Veranstalter, sofern seinerseits bereits Leistungen erbracht wurden, für diese Leistungen einen Wertersatz verlangen.
§ 6 Zahlung
1. Für die Verträge gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses jeweils gültigen Preise der Kölner Stadtführung, sofern einzelvertraglich nichts anderes vereinbart wurde.
2. Soweit nichts anderes schriftlich vereinbart worden ist, wird der Preis vor Antritt der Führung fällig. Die Summe ist vorab zu überweisen. Ein Rechnungsschreiben wird ausgestellt. 
3. Anfallende Eintrittsgelder und Fahrtkosten für Verkehrsmittel tragen die Gäste selbst, es sei denn, Veranstalter und Kunde haben schriftlich etwas Abweichendes vereinbart.
4. Der Stadtführer/ Reiseleiter ist verpflichtet, eine Wartezeit von 15 Minuten ab Beginn des.

vereinbarten Zeitpunktes der Führung einzuhalten.
 
Bei verspätetem Eintreffen der zu führenden Gäste muss zwischen den Gästen und dem

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tadtführer/ Reiseleiter vereinbart werden, ob die Führung verkürzt wird oder die ursprünglich vereinbarte Dauer realisiert werden kann, falls der Stadtführer/ Reiseleiter anderen.

Verpflichtungen nachkommen muss.
 
Wird die Führung wegen verspäteten Eintreffens der Gäste verkürzt, fällt das vereinbarte Honorar trotzdem in voller Höhe an.
 5. Wünscht der Kunde während der Leistungserbringung eine Leistungserweiterung durch den Stadtführer/ Reiseleiter, so hat der Stadtführer/Reiseleiter das Recht, vor Ort ein entsprechend höheres Honorar zu fordern. Dies gilt auch, wenn der vertraglich vereinbarte Zeit-umfang auf Wunsch des Kunden um mehr als 30 Minuten überschritten wird.
 § 7 Abtretung an Dritte

Das Recht des Kunden, seine ihm aus dem Vertrag zustehenden Ansprüche an Dritte abzutreten, ist gemäß § 399 BGB ausgeschlossen. Ebenso ist der Kunde nicht berechtigt, einen Dritten zu ermächtigen, seine Ansprüche im eigenen Namen geltend zu machen.
§ 8 Mitwirkungspflicht
1. Der Kunde ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden/ Störungen zu vermeiden bzw. gering zu halten.
2. Der Kunde ist insbesondere verpflichtet, mögliche Beanstandungen unverzüglich dem Veranstalter mitzuteilen. Ansprüche wegen offensichtlicher Nichterbringung oder nicht vereinbarungsgemäßer Erbringung von Leistungen müssen innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Stadtführung/ Reiseleitung schriftlich beim Veranstalter geltend gemacht werden. Anderenfalls sind diese ausgeschlossen. Sollten die Ansprüche nicht offensichtlich sein, verlängert sich die Ausschlussfrist von einem auf zwei Monate.
3. Für anderweitige Ansprüche des Kunden gilt eine sechsmonatige Ausschlussfrist, die nach dem Tag, an dem die Stadtführung/Reiseleitung dem Vertrag nach tatsächlich oder geplant enden sollte, beginnt.
 
Die sechsmonatige Ausschlussfrist gilt nicht für die Haftung für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters, dessen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Hier greifen die gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 9 Haftung
1. Der Veranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes für die gewissenhafte Vorbereitung und Durchführung der Stadtführung/ Reiseleitung entsprechend dem vereinbarten Vertrag.
2. Der Veranstalter haftet auf Schadenersatz im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bei eigenem vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln sowie dem zurechenbaren Handeln seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
§ 10 Konkurrenzschutz
 
Die von der Kölner Stadtführung eingesetzten Personen dürfen durch den Auftraggeber für die Dauer von 18 Monaten nach Beendigung des Einsatzes beim Auftraggeber, weder aus-hilfsweise, noch als feste Mitarbeiter angestellt, bzw. als Subunternehmer beauftragt oder an Dritte vermittelt werden. Für jeden Fall des Verstoßes, ist eine Konventionalstrafe von 5.000,00 € pro Person vereinbart. Weitere Schadensersatzansprüche bleiben hiervon unberührt.
§ 11 Geltungsbereich und Gerichtsstand
1. Für alle mit dem Veranstalter abgeschlossenen bzw. abzuschließenden Rechtsgeschäfte gelten ausschließlich die vorliegenden Vertragsbedingungen. Der Veranstalter erkennt von den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Vertragsbedingungen des Auftraggebers nicht an. Diese werden selbst dann nicht Vertragsbestandteil, wenn der Veranstalter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
2. Mit der Erteilung des Auftrages wird die ausschließliche Gültigkeit dieser Geschäftsbedingungen durch den Kunden anerkannt.
3. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit rechtlich zulässig, der Sitz des Veranstalters. Der Veranstalter ist allerdings berechtigt, Ansprüche gegen den Auftraggeber auch an jedem anderen für diesen zuständigen Gerichtsstand geltend zu machen.
4. Für die Vertragsabschlüsse gilt deutsches Recht.
§ 12 Schlussbestimmungen
 
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.
 
Der Besteller einer Leistung erkennt diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der

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uftragserteilung/Buchungsbestätigung unter
 
www.koelner-stadtfuehrung.de
 
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n.
 
Stand: April 2012


© 2017 Sascha Keller

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